ENTFESSELTE NATUR Das Bild der Katastrophe seit 1600

29. Juni bis 14. Oktober 2018
Eugène Isabey (1803–1886)  Schiffbruch des Dreimasters »Emily« im Jahr 1823, 1865 Öl auf Leinwand, 200 x 345 cm Musée d’arts de Nantes © Foto: Gérard Blot / Agence photographique de la Réunion des Musées Nationaux - Grand Palais des Champs ElyséesEugène Isabey (1803–1886) Schiffbruch des Dreimasters »Emily« im Jahr 1823, 1865 Öl auf Leinwand, 200 x 345 cm Musée d’arts de Nantes © Foto: Gérard Blot / Agence photographique de la Réunion des Musées Nationaux - Grand Palais des Champs Elysées

Katastrophen sind allgegenwärtig. Pausenlos berichten die Medien über Naturereignisse, Kriegshandlungen, politische Umbrüche oder anderweitige Krisenszenarien und greifen für deren Charakterisierung auf den Begriff der Katastrophe zurück. Auch Naturkatastrophen geschehen nicht einfach, sie werden gemacht. Denn erst in ihrer Rezeption, in der aktiven Auseinandersetzung mit derart einschneidenden Ereignissen erhalten sie ihre Kontur und offenbaren ihr charakteristisches Gesicht. Jedes Zeitalter macht sich seine Katastrophen und definiert diejenigen Kriterien neu, nach denen bestimmte Ereignisse erst als solche etikettiert werden können. Die Ausstellung beleuchtet dabei auch das Scheitern des Menschen an der Natur, etwa in Folge seiner Technikgläubigkeit.